Betriebliche-Vorsorge

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Pensionsfonds: bAV mit überdurchschnittlicher Rendite

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) umfasst insgesamt fünf Durchführungswege, von denen die Pensionsfonds eine sehr weit verbreitete Möglichkeit sind. Den Pensionsfonds gibt es in Deutschland erst seit dem Jahre 2002 und ist ein Fonds, der sich nach angelsächsischen Vorbildern richtet. Er zeichnet sich dadurch aus, dass hier eine sehr hohe Flexibilität für den Arbeitgeber wie für den Arbeitnehmer gegeben ist, was nicht bei allen Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge der Fall ist.

Bei einem Pensionsfonds handelt es sich um einen rechtlich selbständigen Versorgungsträger, der dem Arbeitnehmer einen Rechtsanspruch auf eine bestimmte Leistung einräumt. Hierbei gestaltet es sich so, dass bis zum Rentenbeginn nur die eingezahlten Beiträge als Rentenzahlung garantiert sind. Eine Erhöhung der monatlichen Beträge ergibt sich nur dann, wenn der Fonds erfolgreich ist und während seiner Laufzeit gute Renditen erwirtschaften konnte. In den Pensionsfonds können Beiträge in Höhe von bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung eingezahlt werden. Im Rahmen der Entgeltumwandlung kann man zusätzlich einen Betrag von 1.800 Euro nutzen, um ihn steuerfrei in den Pensionsfonds einzuzahlen.

Die Beiträge können vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer hälftig, aber auch vom Arbeitgeber allein oder vom Arbeitnehmer allein eingezahlt werden. Beim Arbeitgeber wirkt sich die Übernahme der Beiträge gewinnminimierend aus, denn er kann sie als betriebliche Ausgaben steuerlich geltend machen. Beim Arbeitnehmer vermindert sich das zu versteuernde Bruttoeinkommen, denn durch die Entgeltumwandlung vermindert sich sein Bruttogehalt, was sich steuerbegünstigt auswirkt und auch die Beiträge zur Sozialversicherung minimiert.

In Deutschland unterliegen die Pensionsfonds nicht den strengen Regelungen, die für Lebens- und Rentenversicherungen Gültigkeit haben. Allerdings schaut die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin, sehr genau auf die Pensionsfonds. Die Flexibilität dieser Altersvorsorge besteht darin, dass man hierbei das Geld der Anleger auch in risikoreiche Anlageformen, wie in Aktien und Rentenpapieren, anlegen kann. Durch diese höheren Renditechancen ergeben auch aber auch höhere Risiken für den Anleger, denn schließlich unterliegen die Kurse am Aktienmarkt den weltweiten Schwankungen. Allerdings müssen die Pensionsfonds dem Pensions-Sicherungs-Verein beitreten und so ihre Leistungspflicht rückversichern. Damit geht auch bei fallenden Aktienkursen das eingesparte Vermögen der Anleger nicht verloren. Zudem ist so auch das Kapital geschützt, wenn der Arbeitgeber Insolvenz anmelden muss. Durch den Pensions-Sicherungs-Verein wird in diesem Fall die Leistungspflicht des Arbeitgebers übernommen, denn das Vermögen im Pensionsfonds gehört nicht mit zur Insolvenzmasse.

Jedoch ist es trotzdem sehr wichtig, dass der Pensionsfonds von einem Profi gemanagt wird, der sich mit den Aktiengeschäften genau auskennt. Zudem gibt es Pensionsfonds, die in Kombination mit einem Hinterbliebenenschutz angeboten werden. Hier sollte genau geprüft werden, ob dieser Fall erforderlich ist oder ob er bereits durch bestehende Versicherungen des Arbeitnehmers abgedeckt ist. Entscheidend für die Wahl dieses Durchführungswegs ist oftmals, dass man den Pensionsfonds bei einem Wechsel des Arbeitgebers einfach so mitnehmen und ihn dort weiterführen kann. Informieren Sie sich bei unseren unabhängigen Experten und fordern Sie Ihren persönlichen Leistungsvergleich zahlreicher Pensionsfonds an.

Die betrieblichen Vorsorge bietet:

  • Steuervorteile
  • Sozialversicherungsabgaben werden gemindert
  • Absicherung der Familie im Todesfall
  • Absicherung des Lebensstandards