Betriebliche-Vorsorge

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Betriebliche Altersvorsorge - bAV - Fragen und Antworten für Arbeitnehmer

 

Was hat mein Arbeitgeber von meiner bAV? Kann er dort eigene Ansprüche geltend machen?

Der Arbeitgeber hat von einer Gehaltsumwandlung des Arbeitnehmers zugunsten einer betrieblichen Altersvorsorge erhebliche steuerliche Vorteile. Seit dem 01.01.2005 sind Beiträge des Arbeitgebers an eine Pensionskasse, an einen Pensionsfonds oder an eine Direktversicherung bis zu einer bestimmten Höhe steuerfrei. Die Beitragshöhe im Kalenderjahr bemisst sich nach der geltenden Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung und darf 4 Prozent derselben nicht übersteigen. Mehrgeleistete Beiträge unterliegen dann nicht mehr der Steuerfreiheit. Für neue Verträge ab 01.01.2005 erhöht sich diese Grenze noch einmal um 1800 EURO pro Jahr.

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Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit, die betriebliche Altersvorsorge eines Arbeitnehmers zu beleihen (bis zur Höhe des Rückkaufwertes) oder Ansprüche abzutreten, sofern es sich um eine Direktversicherung handelt. Dafür benötigt er keine Einverständniserklärung des Arbeitnehmers, wurde ein widerrufliches Bezugsrecht vereinbart. Ist dieses Bezugsrecht allerdings unwiderruflich, ist die Zustimmung des Arbeitnehmers zur Beleihung oder Abtretung zwingend erforderlich.

In den meisten Fällen muss der Arbeitgeber gegenüber dem Versicherer bestätigen, dass er die Zustimmung des Arbeitnehmers zur Beleihung oder Abtretung eingeholt hat.

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