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Betriebliche Altersvorsorge - bAV - Fragen und Antworten für Arbeitnehmer

 

Kann der Arbeitnehmer den Vertrag vorzeitig kündigen?

Dem Arbeitnehmer ist es möglich, seine betriebliche Altersvorsorge vorzeitig zu kündigen. Dieser Schritt sollte allerdings wohl überlegt sein! Es gibt zwar keine Verluste bei den eingezahlten Beiträgen, denn diese müssen vollständig wieder ausgezahlt werden, jedoch fallen die Förderungen und Vergünstigungen für diesen Vertrag weg. Außerdem steht dem Arbeitnehmer das angesparte Geld erst im Alter von 60 Jahren zu. Wer also schnell einmal Geld benötigt, der sollte gar nicht erst an seine betriebliche Altersvorsorge denken. Das Geld liegt in diesem Sinne fest, weil das Ziel, nämlich die finanzielle Absicherung bei Beginn des Rentenalters, nicht erreicht wurde. Der Vertrag bleibt dementsprechend trotz Kündigung sozusagen bestehen.

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Besser ist es, den Vertrag ruhen zu lassen. So bleiben die Anwartschaften für das Alter erhalten, die Förderungen und Vergünstigungen ebenfalls und der Vertrag kann jederzeit wieder aktiviert werden, um weiter für das Alter vorzusorgen. Eine weitere Möglichkeit ist die Absenkung der Beiträge. Auch das ist immer noch besser als die Kündigung des Vertrages.

Wechselt man den Arbeitgeber, heißt das übrigens nicht automatisch, dass die betriebliche Altersvorsorge dadurch gekündigt wird. Der neue Arbeitgeber kann die betriebliche Altersvorsorge weiterführen oder der Vertrag wird in eine private Altersvorsorge umgewandelt.

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