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Betriebliche Altersvorsorge - bAV - Fragen und Antworten für Arbeitgeber

 

Gilt die bAV zwangsläufig für alle Arbeitnehmer oder kann ich mir das aussuchen?

Entscheidet sich der Arbeitgeber, seinen Arbeitnehmern eine betriebliche Altersvorsorge auf einem der üblichen Durchführungswege anzubieten, so verpflichtet er sich damit, diese Möglichkeit allen Arbeitnehmern gleichermaßen anzubieten. Allerdings sind die Arbeitnehmer nicht dazu verpflichtet, eine solche bAV auch tatsächlich in Anspruch zu nehmen.

Oft ist gerade bei Teilzeitkräften und befristet Beschäftigten die Unsicherheit groß, ob sich die Einzahlung in die bAV für sie rechnet. Deshalb verzichten sie lieber auf das Angebot des Arbeitgebers. Hierbei kann diese Entscheidung jeder Mitarbeiter selbst treffen, unabhängig von den anderen Mitarbeitern. Grundsätzlich steht aber auch ihm die Unterstützung durch den Arbeitgeber zu, sofern dieser sie anbietet.

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In der Regel ist es jedoch durchaus sinnvoll, das Angebot des Arbeitgebers in Anspruch zu nehmen, alleine schon aus dem Grunde, weil man dadurch einige steuerliche Vorteile erhalten kann. Denn bei einer Entgeltumwandlung beispielsweise, die für die betriebliche Altersvorsorge genutzt wird, bleiben die eingezahlten Beträge steuer- und sozialabgabenfrei. Dies ist natürlich eine immense Ersparnis, rechnet man das Ganze einmal genauer durch. Abgesehen davon wird die Entgeltumwandlung von Anfang an unverfallbar, die erworbenen Ansprüche auf die betriebliche Rente werden also auch dann bestehen bleiben, wenn man zu einem anderen Arbeitgeber wechselt.

Dennoch liegt die Entscheidung beim Arbeitnehmer, ob er die angebotene bAV in Anspruch nimmt, oder eben nicht. Hier gilt, dass jeder frei in der Wahl seiner Möglichkeiten zur Altersvorsorge ist und nicht zu etwas gezwungen werden kann, was er nicht will.

Für den Arbeitgeber hingegen gilt diese Entscheidungsfreiheit nicht. Dieser muss alle Mitarbeiter gleich behandeln. Anspruch auf die Entgeltumwandlung hat ohnehin jeder Arbeitnehmer. Diesen Anspruch kann er rechtlich ebenfalls durchsetzen, sollte der Arbeitgeber ihm die Möglichkeit der Entgeltumwandlung nicht gewähren wollen.

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