Betriebliche-Vorsorge

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Betriebliche Direktversicherung als Altersvorsorge

Aufgrund der Einführung des Alterseinkünftegesetzes wurden im Bereich der privaten Rentenversicherung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber neue Wege zum Aufbau einer privaten Rente eröffnet. Jeder Arbeitnehmer kann im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge durch die finanzielle Unterstützung seines Arbeitgebers und dem Staat, nun eine private Altersvorsorge aufbauen.

Arbeitnehmer und Arbeitgeber stehen hierzu mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, von denen die Direktversicherung einer der insgesamt fünf Durchführungswege ist. Der Arbeitgeber verspricht durch die Einrichtung einer Direktversicherung seinem Arbeitnehmer praktisch, dass er eine Rente bezahlt, wenn der Arbeitnehmer in den Ruhestand geht. Einen Anspruch auf die betriebliche Altersvorsorge und damit auch auf die Direktversicherung hat jeder Arbeitnehmer.

Seit der Einführung des Alterseinkünftegesetzes muss ein Unternehmen eine Möglichkeit zum Aufbau einer privaten Rente anbieten. Dabei spielt es keine Rolle, ob man ein festangestellter Arbeitnehmer, ein Auszubildender, eine Teilzeitkraft oder auch eine Aushilfskraft ist. Die Direktversicherung ist die am weitesten verbreitete Form der betrieblichen Altersvorsorge in Deutschland. Hierbei schließt der Arbeitgeber einen Einzeln- oder auch einen Gruppenvertrag einer Lebensversicherung ab. Dabei ist es völlig gleichgültig, ob der Arbeitgeber alleine die Beiträge übernimmt, der Arbeitnehmer sie alleine zahlt oder ob sie sich die Aufwendungen dafür teilen.

Die Höhe der Beiträge beträgt höchstens vier Prozent der Beitragsbemessungsgrundlage zur gesetzlichen Rentenversicherung. Die Direktversicherung ist ein Durchführungsweg der betrieblichen Vorsorge, der sich besonders für kleinere und mittelständische Unternehmen eignet. Dies ist darin begründet, dass hierbei der Verwaltungsaufwand sehr gering ist. Aber nicht nur für den Arbeitgeber ist dieser Durchführungsweg sehr gut geeignet, sondern auch für den Arbeitnehmer ist die Direktversicherung ein interessantes Rentenmodell. Des Weiteren gehen Arbeitnehmer wie Arbeitgeber hierbei keinerlei finanzielle Risiken ein. Bei der Direktversicherung steht eine kontinuierliche Rendite bei größtmöglicher Sicherheit im Vordergrund. Daher gilt die betriebliche Direktversicherung als die sicherste Geldanlage im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge.

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Die Direktversicherung kann, wie bereits erwähnt, durch den Arbeitgeber oder den Arbeitnehmer oder durch beide finanziert werden. Dies geschieht im Rahmen der sog. Entgeltumwandlung, wenn der Arbeitnehmer die Direktversicherung bezahlt. Kommt der Arbeitgeber für die Kosten der Versicherung auf, kann er diese im vollen Umfang als Betriebskosten bei der Steuererklärung geltend machen. Durch die Abzugsfähigkeit als Betriebsausgabe minimiert der Arbeitgeber seinen Gewinn, was für ihn eine geringere Steuerbelastung zur Folge hat. Bei der Entgeltumwandlung wird der Beitrag für die Direktversicherung direkt vom Bruttogehalt des Arbeitnehmers, durch den Arbeitgeber, an die jeweilige Versicherungsgesellschaft abgeführt. Hierdurch ergibt sich eine Verminderung des zu versteuernden Einkommens, weshalb auch der Arbeitnehmer eine geringe Steuerbelastung verspürt und zudem noch die Beiträge für die Sozialversicherung gesenkt werden.

Daher ist die Direktversicherung aus finanzieller Sicht für beide Parteien ein interessantes Rentenmodell. Daneben gibt es einige Versicherungsgesellschaften, bei denen der Versicherungsnehmer an den Überschüssen beteiligt wird. Diese Zinsen werden dann der Versicherung gutgeschrieben, wodurch sich die Versicherungssumme erhöht und damit auch die späteren Rentenzahlungen. Die klassische Variante der Direktversicherung investiert bis zu 35 Prozent des Kapitals in Aktien.

Es gibt alternativ auch fondsgebundene Direktversicherungen, bei denen ein höherer Anteil an Aktien gegeben ist. Im Vergleich zu anderen Aktienfonds ist die Direktversicherung aber immer noch mit einem sehr geringen Verlustrisiko ausgestattet. Allerdings muss die Direktversicherung nicht unbedingt nur in eine Lebensversicherung investieren. Hierbei kann es sich auch um eine private Rentenversicherung handeln und auf Wunsch des Arbeitnehmers kann das Geld sogar in eine Unfall- oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung fließen.

Des Weiteren kann durch die Direktversicherung auch ein Riester-Vertrag finanziell unterstützt werden. Wie viele andere Rentenprodukte auch unterliegt die Direktversicherung der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, die kurz BaFin genannt wird. Die gesetzliche Grundlage ist das Versicherungsaufsichtsgesetz. Da die Möglichkeiten einer betrieblichen Vorsorge so vielseitig sind, kann individuell für jeden Arbeitnehmer das richtige Produkt gefunden werden. Empfehlenswert ist dabei immer der unabhängige Vergleich der Versicherungsgesellschaften, da sowohl Verwaltungskosten als auch die erwirtschafteten Renditen teilweise stark differrieren. Fordern Sie Ihren persönlichen Anbieter-Vergleich der betrieblichen Altsvorsoge an.

Die betrieblichen Vorsorge bietet:

  • Steuervorteile
  • Sozialversicherungsabgaben werden gemindert
  • Absicherung der Familie im Todesfall
  • Absicherung des Lebensstandards